bbs nürnberg – Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte

Im Rahmen des Projekts „Zukunftswege“ – zur persönlichen und sozialen Kompetenzentwicklung am bbs nürnberg plant das Förderzentrum im Juli 2026 eine Kooperation mit dem Ballett des Staatstheaters Nürnberg. Das Projekt richtet sich an blinde und sehbehinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter der Leitung von Bettina Wagner-Bergelt (Intendantin, künstlerische Geschäftsführerin, Tanzmanagerin, Kuratorin) und der Choreografin Martina La Ragione. Dies soll unter dem Titel „SEE ME- Dance with me“ stattfinden.

Einen ganzen Monat lang lädt das Ballett die blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schüler zu einem Tanzprojekt ein. Etwa 140 Kinder aus unterschiedlichen Altersstufen werden statt auf der Schulbank zu sitzen, täglich zwischen drei und sechs Stunden mit professioneller Begleitung proben, trainieren, improvisieren, tanzen, sprechen, singen und Musik hören. Sie erobern ihre speziellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, testen Grenzen aus und lassen das künstlerische Team daran teilhaben. Sie werden mit den Künstlerinnen und Künstlern darüber interagieren, wie blinde und sehbehinderte Menschen die Welt wahrnehmen und sie sich zugänglich machen, um sich darin gleichberechtigt behaupten. In vier Wochen wird ein Tanzprojekt-Stück gemeinsam erarbeitet und zur Aufführungsreife gebracht. Dabei steht der gemeinsame Prozess im Vordergrund und kein bereits geplantes Stück. Ende Juli 2026 werden dann eine Premiere (im Spielplan der Spielzeit 2025/2026 benannt) und weitere Aufführungen im Stadtgebiet Nürnberg für die Öffentlichkeit stattfinden. Übungsorte werden am bbs nürnberg sein, Stell- und Generalprobe an dem bis dahin zu findenden Aufführungsort in Nürnberg.

Diese Spende ist weit mehr als eine finanzielle Unterstützung – sie ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens in unsere Arbeit. Mit dem Projekt ‚Zukunftswege‘ wollen wir jungen Menschen Mut machen, neue Erfahrungen zu wagen, ihre Stärken zu entdecken und ihren Platz in der Gesellschaft selbstbewusst einzunehmen.

Die großartige Unterstützung der Sportwagencharity gibt uns die Möglichkeit, Träume in Bewegung zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Simone Podarewski, Geschäftsführerin des bbs nürnberg

Personen: v.l.n.r.
Kerstin Bäumel, Verwaltungsleiterin, bbs nürnberg
Judith Kohler, weitere stv. Schulleitung, Förderzentrum, bbs nürnberg
Simone Podarewski, Geschäftsführerin, bbs nürnberg
Annett Obermeyer, Marketing & Public Relations, Sportwagencharity e.V.
Daniela Schneck, Vorstand, Sportwagencharity e.V.

Rummelsberger Diakonie

Das Projekt „Ferienfreizeit“ ermöglicht insbesondere finanziell und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen wertvolle Ferienerlebnisse, die weit über reine Freizeitgestaltung hinausgehen. Die gemeinsamen Aktivitäten eröffnen neue Perspektiven, stärken das Selbstvertrauen und vermitteln das Gefühl, etwas bewirken zu können. Gleichzeitig bieten sie Halt, Gemeinschaft und unbeschwerte Momente, die im Alltag vieler dieser Kinder selten geworden sind.

Im Schuljahr 2025/2026 können insgesamt 8 Ferien- und Freizeitprogramme durch die Spende der SportwagenCharity e.V. realisiert werden – darunter Walderungen, Fahrradtouren, Tipi-Nächte, Kanufahrten und Bauernhofwochen. Rund 130 Kinder und Jugendliche nehmen an diesen Angeboten teil. Die Ausgaben für die Ferienfreizeiten können weder durch öffentliche Mittel noch durch die Familien selbst getragen werden, weshalb die Unterstützung durch Spenden eine unverzichtbare Grundlage für die Durchführung des Projekts ist.

Für diese Kids ist es umso wichtiger, fröhliche gemeinsame Erlebnisse zu sammeln“, erklärt Andreas Mrotzek, Dienststellenleiter der Rummelsberger Dienste für junge Menschen in Rummelsberg. „Die Kinder, die auf Ferienreisen waren, schwärmen oft noch Jahre später von Nachtwanderungen, Lagerfeuerabenden, Bergtouren oder anderen unvergesslichen Aktionen.“ Und weiter betont er: „Natürlich achten wir bei unserer Planung darauf und überlegen: Was können wir uns leisten? Aber ein einwöchiger Sommerurlaub mit gemeinsamen Unternehmungen, in einer geeigneten Unterkunft, ist aus dem Budget kaum zu bezahlen.

Dank der Unterstützung durch engagierte Spenderinnen und Spender können diese wertvollen Erlebnisse dennoch ermöglicht werden. Jede finanzielle Hilfe trägt dazu bei, dass Kinder und Jugendliche Gemeinschaft erfahren, Neues entdecken und gestärkt in ihren Alltag zurückkehren können – mit Erinnerungen, die oft ein Leben lang bleiben.

Foto: v.l.n.r.
Daniela Schneck, Vorstand, Sportwagencharity e.V.
Mirjam Dressendörfer, Fundraising, Marketing | Fördermittelmanagement, Rummelsberger Diakonie e.V.
Annett Obermeyer, Marketing & Public Relations, Sportwagencharity e.V.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Dank der großzügigen Spende der Sportwagencharity können die Johanniter-Teams ein wichtiges Stück Spezialequipment anschaffen – den sogenannten Babypod. Dieses moderne Transportmodul ermöglicht den sicheren und temperierten Transport von Neugeborenen und Babys und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Notfällen. Die Anschaffung stärkt die qualitativen Transportkapazitäten der Johanniter über den regulären Rettungsdienst hinaus und hilft, die Sicherheit der kleinsten Patientinnen und Patienten weiter zu erhöhen. Der Beitrag von der Sportwagencharity stärkt nicht nur den Rettungsdienst, sondern schenkt vielen Familien ein Stück Sicherheit und Zuversicht in schwierigen Momenten.

Die Sportwagencharity ist mit Herz und Leidenschaft für kranke und benachteiligte Kinder engagiert. Wir freuen uns, dass wir mit Hilfe der Sportwagencharity zukünftig noch besser und flexibler für den Transport unsere kleinsten Patient*innen ausgestattet sind.
Hierfür danken wir – auch im Namen unserer zukünftigen kleinen Fahrgäste – allen Beteiligten sehr herzlich.

Carsten Döring, Leiter Sanitätsdienst, Rückholdienst und Organtransport

Foto: v.l.n.r.
Evelyn Zelnhefer, Organisation | Buchhaltung, Sportwagencharity e. V.;
Michael Seitz, Mitglied Regionalvorstand Mittelfranken,
Carsten Döring, Leiter Sanitätsdienst, Rückholdienst und Organtransport, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalgeschäftsstelle Nürnberg
Annett Obermeyer, Marketing & Public Relations, Sportwagencharity e. V.